FAQs

Holz als Heizmaterial?
In Österreich erhältliches Brennholz entstammt Forstwirtschaften, die nach dem neuesten Stand der Wissenschaft in nachhaltiger und ökologisch unbedenklicher Weise Holz produzieren, dass vielerlei Verwendung findet.
Brennholz ist in unterschiedlichen Varianten erhältlich, wobei sich harzarmes Hartholz (etwa von Eiche oder Buche) besonders bewährt hat. Generell gilt, das Holz sollte unbehandelt und auf gar keinen Fall lackiert oder gestrichen sein – dies kann zu Schäden des Ofens führen!
Holz erzielt auch hervorragende Energieleistungen: es ist weitaus ergiebiger als beispielsweise Heizöl, Briketts oder Gas.

Was darf in den Kaminofen, was nicht?
Scheitholz, Holzkohle und Holzbriketts sind für Ihren Kaminofen geeignet. Auf keinen Fall dürfen bearbeitetes oder lackiertes, sowie Spanplatten, Papier oder Kunststoffe verbrannt werden. Dies kann zu Schäden an Gesundheit und am Kaminofen führen!

Ist Holzverbrennung nicht umweltschädlich?
Die sachgemäße Verbrennung von Holz entspricht einem natürlichen Vorgang, es wird nicht mehr CO² freigesetzt als wenn es als Biosubstanz verrotten würde. Im Unterschied zu anderen Energieträgern wie Öl, Gas oder Braunkohle gilt Hartholz CO²-neutral und somit nicht umweltschädlich.

Die Asche
Wenn man Hartholz vollständig in einem Kaminofen verbrennt, bleibt weniger als 1% des ursprünglichen Volumens in Form von Asche zurück. Asche besteht aus verschiedensten, nährstoffreichen Substanzen die sich hervorragend als Pflanzendünger eignen, und dies ganz natürlich ohne Chemie. So schließt sich auch der Kreis des Lebens, wenn aus der Asche neues Leben wächst.

Trockenes und feuchtes Holz
Grundsätzlich sollte nur wirklich trockenes Holz, mit einer natürlichen Restfeuchte von unter 15% in Kaminöfen verheizt werden. Um die Feuchte genau festzustellen, eignet sich ein Messgerät. Bei im Handel erhältlichen Brennholzprodukten kann man davon ausgehen, dass diese auch wirklich trocken sind. Wird nicht ausreichend getrocknetes Holz im Kamin verheizt, führt dies zu stärkerer Rauch- und Rußbildung, einer Zunahme von freigesetzten Schadstoffen sowie einer schlechteren Energiebilanz: bei feuchtem Holz muss erst das Wasser verdampfen, bevor es verbrennen kann.

Lagerung von Brennholz
Holz muss richtig gelagert werden, um seine optimalen Brenneigenschaften zu behalten bzw. zu erreichen. Generell gilt, dass der Holzstapel gut durchlüftet, und nicht vollkommen umhüllt sein sollte, was besonders für noch feuchtes Holz wichtig ist. Dieses kann ansonsten nicht rundherum trocken werden, oder sogar anfangen zu schimmeln.Wird das Brennholz drinnen gelagert, muss eine gute Raumdurchlüftung sichergestellt sein.